Le­xi­kon G

Fire Ser­vice Lexi­con 

Abk. | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | 123

G | GAMS-Re­gel | Gas | Gas­mel­der | Ge­fähr­li­che Stof­fe und Gü­ter | Ge­fah­ren an der Ein­satz­stel­le | Ge­fah­ren­ab­wehr | Ge­fah­ren­be­reich | Ge­fah­ren­kenn­zeich­nung | Ge­fah­ren­ma­trix | Ge­fah­ren­sym­bol | Ge­fahr­gut | Ge­fahr­gut­klas­se | Ge­fahr­num­mer | Ge­gen­spre­chen | Ge­lenk­mast | Ge­mein­de | Ge­mein­de­brand­in­spek­tor | Geo­dä­ti­sche Saug­hö­he | Ge­rä­te­haus | Ge­rä­te­wa­gen | Ge­rä­te­wart | Glo­bal Po­si­tio­ning Sys­tem | Glut | Glut­brand­pulver | Grau­guss­päne | Groß­brand | Groß­scha­den­er­eig­nis | Gru­ben­ret­tungs­we­sen | Gru­ben­wehr | Grund­satz 25 | Grund­satz 26 | Grup­pe | Grup­pen­füh­rer [Kon­takt zur Re­dak­ti­on]

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G

Ab­kür­zun­gen | Kfz-Kenn­zei­chen | Län­der | NRW-Or­te.

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⬛ ⬛ ⬛ G 25 UND 26 ⬛ ⬛ ⬛

G 25 und G 26

siehe bei ▷ Ar­beits­me­di­zi­n ▷ Grund­satz 25 und Grund­satz 26.

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⬛ ⬛ ⬛ GAMS REGEL ⬛ ⬛ ⬛

GAMS-Re­gel

Die „GAMS-Regel“ ist eine Merkhilfe für Erstmaßnahmen bei Gefahrguteinsätzen. Sie wird vor allem von Feuerwehr und Rettungsdienst angewendet.

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G = Gefahren erkennen.
A = Absichern der Einsatzstelle.
M = Menschenrettung unter Eigenschutz.
S = Absichern der Einsatzstelle.

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Hintergrund: Die GAMS-Regel hat sich insbesondere bei MANV-Lagen (Massenanfall von Verletzten) und bei CBRN-Ereignissen (chemisch, biologisch, radiologisch, nuklear, explosiv) bewährt.

Einteilung: Die GAMS-Regel hilft Einsatzkräften dabei, in einer Notfallsituation systematisch und sicher vorzugehen. Ziel ist es, sich selbst, das Team und andere Beteiligte nicht zu gefährden und gleichzeitig eine effektive Hilfe zu leisten.

G = Gefahren erkennen.
Bereits bei der Anfahrt und spätestens beim Eintreffen an der Einsatzstelle erfolgt die Einschätzung möglicher Gefahren (z.B. Feuer, Strom , instabile Strukturen, Giftstoffe , Aggressoren). Der Eigenschutz steht dabei immer an erster Stelle. Bei der Gefahreneinschätzung sollte u.a. das Gefahrenschema (4A-1C-4E-Regel) beachtet werden.

AAbsichern der Einsatzstelle.
In Abhängigkeit der eingeschätzten Gefahrenlage erfolgt im Anschluss die Absperrung. Je nach Lage sollten mindestens die vorgeschriebenen Standardabstände für Gefahren- und Absperrbereich eingehalten werden. Situative Abweichung (z.B. aufgrund der Wetterverhältnisse) sind zu beachten.

MMenschenrettung unter Eigenschutz.
Erst wenn die Eigen- und Umgebungssicherung gewährleistet ist, erfolgt die Rettung von Betroffenen aus dem Gefahrenbereich.

SAbsichern der Einsatzstelle.
In Abhängigkeit der Einsatzlage sind frühzeitig Spezialkräfte (z.B. CBRN-Enheiten, Polizei) anzufordern. 

⬛ ANHANG ⬛

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• FM ▷ Grundwissen Feuerwehr – GAMS-Regel hilft beim Gefahrguteinsatz ▨▨ (08.10.2021)

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⬛ ⬛ ⬛ GAS ⬛ ⬛ ⬛

Gas

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⬛ ANHANG ⬛

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Gas­mel­der

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Gru­ben­wehr (GW)

Die Gru­ben­wehr ist ei­ne spe­zi­el­le Form der Feu­er­wehr, die im Un­ter­ta­ge-Berg­bau für die Si­cher­heit der Berg­leu­te sorgt. Sie wur­de An­fang des 20. Jahr­hun­derts ins Le­ben ge­ru­fen, als die Ge­fah­ren in den Stol­len durch die zu­neh­men­de Me­cha­ni­sie­rung und tie­fe­re Ein­schnit­te in die Erd­ober­flä­che grö­ßer wur­den. Die ers­ten Gru­ben­weh­ren ent­stan­den in Deutsch­land, um bei Brän­den, Ex­plo­sio­nen oder an­de­ren Not­fäl­len schnell rea­gie­ren zu kön­nen.

His­to­risch spielt die Gru­ben­wehr ei­ne ent­schei­den­de Rolle in der Berg­bau­ge­schich­te, ins­be­son­de­re in Re­gio­nen mit in­ten­si­ver Koh­len­för­de­rung wie dem Ruhr­ge­biet. Die­se Ein­hei­ten be­stan­den aus er­fah­re­nen Berg­leu­ten, die nicht nur über um­fang­rei­che Kennt­nis­se des Berg­werks ver­füg­ten, son­dern auch spe­zi­ell aus­ge­bil­det wur­den, um Le­ben zu ret­ten und Brän­de zu lö­schen. Mit der Zeit ent­wi­ckel­ten sich die Aus­rüs­tun­gen und Tech­ni­ken wei­ter, um die Si­cher­heits­stan­dards zu ver­bes­sern.

Mo­der­ne Gru­ben­weh­ren ver­fü­gen über hoch­ent­wi­ckel­te Tech­no­lo­gi­en, die es ihnen er­mög­licht, Ge­fah­ren in Echt­zeit zu über­wa­chen und ef­fi­zi­en­ter auf Not­fäl­le zu rea­gie­ren. Die Aus- und Fort­bil­dung des Per­so­nals ist um­fas­send und be­in­hal­tet so­wohl theo­re­ti­sche als auch prak­ti­sche Ele­men­te. Wenn­gleich der Un­ter­tage-Berg­bau vie­ler­orts rück­läu­fig ist, sind Gru­ben­weh­­ren wei­ter­hin un­ver­zicht­bar, weil sie auch bei Rück­bau­ar­bei­ten der in­zwi­schen ge­schlos­se­nen Berg­wer­ke zum Ein­satz kom­men kön­nen.

⬛ ⬛ ANHANG ⬛ ⬛

• Wikipedia ▷ Gru­ben­wehr.

• Grubenrettungswesen ▷ grubenwehr-grubenrettungswesen.jimdofree.com [YT]

WAZEin­satz­be­reit bis zu­letzt – Die Gru­ben­wehr übt den Ernst­fall ▨▨ (16.08.2018)

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⬛ ⬛ ⬛ GRUBENWEHR ⬛ ⬛ ⬛

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Grup­pe (Feu­er­wehr)

• Wikipedia ▷ Gruppe (Feuerwehr).

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Grup­pen­füh­rer (m/w/d)

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Le­xi­kon | Ab­kür­zun­gen G | Län­der G | NRW-Or­te G | Kfz-Kenn­zei­chen G

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Abk. | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | 123

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Re­dak­ti­on: F. Nideggen, C. Seegers, L. Tenhagen